Mehr als 20 Jahre dauert der Rechtsstreit der Elektroband Kraftwerk mit Rapper Moses Pelham um zwei Sekunden Musik: Das höchste europäische Gericht beschreibt nun, wann Musik-Sampling als »Pastiche« erlaubt ist.
Pink, Shakira und Mariah Carey haben es nicht geschafft, dafür viele Männer: Phil Collins ist sogar zum zweiten Mal in die Rock ’n’ Roll Hall of Fame berufen. Außerdem neu dabei: Wu-Tang Clan und Luther Vandross.
»Ich mag das nicht«: Bei einem Auftritt hatte Sabrina Carpenter einen kulturellen Freudenton mit Jodeln verwechselt. Ihre Kommentare dazu habe sie »nicht böse gemeint«.
Wenn im indischen Kino Schauspielerinnen sangen, bewegten sie oft die Lippen zur Stimme von Asha Bhosle. Die Band Cornershop setzte ihr ein musikalisches Denkmal. Nun ist die Sängerin gestorben, sie wurde 92 Jahre alt.
Die berühmteste noch immer aktive Rockband der Welt treibt ein Versteckspiel mit ihren Fans. Ein paar Glückliche bekamen eine limitierte Maxi-Single einer Band namens The Cockroaches – Vorbote eines kommenden Rolling-Stones-Albums.
Konservative Politik mit popkulturellem Antlitz: Was Markus Söder perfektioniert hat, beherrscht auch die Regierungschefin Japans. Nach einem Manga-Gruß mit Emmanuel Macron empfing Sanae Takaichi nun fünf britische Altrocker.
Er feierte Blockpartys in der Bronx, diversifizierte den Hip-Hop-Sound, sampelte Kraftwerk für einen Rap-Welthit. Später wurden Afrika Bambaataa sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Nun ist der DJ gestorben, er wurde 68 Jahre alt.
Xavier Trudeau stammt aus einer Politikerdynastie, hat aber eine Musikerkarriere eingeschlagen. Da trifft es sich gut, dass sein Vater mit einem Popstar liiert ist.
Nach dem erzwungenen Abschied von Markus Hinterhäuser übernimmt die frühere Burgtheater-Chefin Karin Bergmann bis Herbst 2027 die Leitung der Salzburger Festspiele. Ihre erste Baustelle: die Führungskultur.
Universal Music hat unter anderem Künstler wie Taylor Swift, BTS oder Billie Eilish unter Vertrag. Nun könnte der Musikkonzern den Besitzer wechseln.
Robyn ist zurück, nach acht Jahren Pause und sechs Jahren Therapie. Jetzt singt sie über Sex, Samenspende und große Gefühle. Und wirkt dabei furchtlos wie nie.
Seit einigen Jahren hatte Ye, ehemals Kanye West, vorrangig mit antisemitischen Entgleisungen und Hitler-Huldigung Schlagzeilen gemacht. Zuletzt hat er sich dafür entschuldigt. Viele Fans scheinen bereit, ihm zu verzeihen.
Die britische Sängerin Arlo Parks wurde als Folk-Stimme der Gen Z gefeiert, jetzt macht sie sich frei für einen ganz neuen Sound. Außerdem: Das Comeback der Drone-Pioniere Sunn O))).
70 Jahre nach seiner Premiere bekommt der Eurovision Song Contest einen asiatischen Ableger: Am 14. November treten zunächst zehn Länder beim Finale in Bangkok an. Der Weg zur Expansion war schwierig.
Nach dem Welterfolg »Where Is My Husband!« veröffentlicht die britische Sängerin Raye ihr heiß erwartetes Album »This Music May Contain Hope«. Und wagt darauf Dinge, die sich vor ihr noch niemand getraut hat.
Immer noch einsame Spitze auf dem Dancefloor: Robyn kehrt mit ihrem körperbetonten Album »Sexistential« zurück. Außerdem: Ein Chili Pepper macht jetzt Jazz.
Der Wiener Sänger Voodoo Jürgens liebt das Spiel mit Identitäten. Von seinem bürgerlichen Namen möchte sich der 42-Jährige am liebsten verabschieden.
Er wollte Profigolfer werden. Stattdessen schrieb er Welthits wie »Wild Thing« oder »Angel of the Morning«. Später kämpfte er mit der Spielsucht. Nun ist Chip Taylor, Angelina Jolies Onkel, gestorben. Er wurde 86 Jahre alt.
Sängerin Céline Dion ist unheilbar krank, ihre letzte Tour musste sie absagen. Nun will sie zurück auf die Bühne: Im Herbst sind mehrere Konzerte in Paris geplant.
Sein queerer Pop nahm vieles vorweg, was beim ESC gefeiert wird: Jetzt wurde bekannt, dass der Culture-Club-Sänger Boy George beim Wettbewerb in Wien dabei ist. Es ist eine Ankündigung mit politischer Dimension.