Lukas Rietzschel hat mit »Sanditz« gerade den großen Gesellschaftsroman über Ostdeutschland geschrieben. Er selbst lebt derzeit ausgerechnet: im Westen.
In Polen war die Autorin Klementyna Suchanow Anführerin des Frauenstreiks gegen ein verschärftes Abtreibungsrecht, in ihren Arbeiten warnt sie vor den Netzwerken Radikaler. Nun wurde sie mit dem Dresdner Friedenspreis gewürdigt.
Trumps Aussichten auf den Friedensnobelpreis, neue Besen für die FDP: So sehen die Zeichner Thomas Plaßmann, Klaus Stuttmann und Leonard Riegel das aktuelle Geschehen. Sehen Sie hier die Cartoons der Woche.
Mit Sydney Sweeney und Amanda Seyfried wurde einer der erfolgreichen Thrillerromane von Freida McFadden zum Kinohit. Doch der Name der Autorin ist erfunden, eigentlich hat sie auch einen ganz anderen Beruf.
Ein Bestseller von Ildikó von Kürthy erinnerte ihn an »Nachrichten aus der Schnatterzone einer Damentoilette«. Solche Formulierungen brachten Literaturkritiker Denis Scheck Sexismusvorwürfe ein. Die ARD nimmt ihn in Schutz.
Der Erfinder der Tigerente ließ gerade ausrichten, dass er seine Ruhe haben will. Aber ein paar Sachen will der Zeichner Janosch doch noch mitteilen.
Krieg in Iran, Trump allmächtig und die Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem: So sehen die Zeichner Thomas Plaßmann, Klaus Stuttmann und Miriam Wurster das aktuelle Geschehen. Sehen Sie hier die Cartoons der Woche.
Rollenbilder, Monogamie, Patriarchat: Bianca Jankovskas Debüt »Fuckgirl« behandelt die Themen unserer Zeit – und kommt auch noch irre hip daher. Nur: Wohin führt das?
Jeden Tag beschäftigen sich Karikaturisten und Karikaturistinnen mit den aktuellen Geschehnissen. Sehen Sie hier gesammelt die Cartoons des Monats März.
Eine Heldin, die an 007 erinnert. Ein Analyst, der Chinas Interessen enttarnt. Und eine Spionin, auf die ein Killer angesetzt wird. Im Roman »Dunkelmann« zeigt Lars Findsen, dass dänische Krimis nicht hygge sein müssen.
Ildikó von Kürthy war zwölf, als zum ersten Mal die Angst kam. Es folgte jahrzehntelange Therapie, ohne Erfolg. Was der Bestsellerautorin geholfen hat.
Er erkannte die Deutschen als die Nazis, die sie waren. Er wurde das Gesicht des revolutionären Mai 1968 und Politiker mit Einfluss: Nun legt Daniel Cohn-Bendit ein Buch über sein Leben vor. Lohnt sich die Lektüre?
Christoph Peters erzählt in seinem neuen Roman von einem Alkoholiker, der sich fürs Leben entscheidet. Mit intimer Kenntnis schildert er den Entzug mit seinen unschönen Details – und vermittelt dabei vor allem eines: Hoffnung.
Don DeLillo greift in seinen Romanen die großen Fragen Amerikas auf. In den Achtzigern schrieb er allerdings eine Eishockeysatire – und verleugnete sie. Durch den Hype um die Serie »Heated Rivalry« wurde sie wiederentdeckt.
Der Umsatzrückgang in der Buchbranche und die Skandale um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer können ihr nichts anhaben: Die Leipziger Buchmesse hat 2026 einen Besucherrekord aufgestellt.
Junge Menschen lesen nur kurze Texte? Blödsinn, sagt Heinke Hager, Geschäftsführerin der Literaturagentur Graf & Graf. Hier erklärt sie, warum derzeit ausgerechnet Historienstoffe beliebt sind. Und richtig dicke Romane.
Auf der Buchmesse in Leipzig reden alle über Wolfram Weimer. Der lässt sich aber (fast) nicht blicken – außer einmal. Beobachtung eines irren Auftritts.
Nächste Eskalation beim Eklat um den Buchhandelspreis: In einem Interview nennt Wolfram Weimer Ladenbetreiber »politische Extremisten« – die klagen jetzt auf Unterlassung.
Der große portugiesische Schriftsteller António Lobo Antunes ist gestorben – gerade erst ist einer seiner Romane auf Deutsch erschienen. Was werde ich nur ohne ihn lesen?
Stefan Gärtners Roman »Hotel Drei Jahreszeiten« führt vier sehr unterschiedliche Menschen auf einer Reise Richtung Portugal zusammen – als ebenso komisches wie tiefsinniges Sprachkunstwerk.